                             Let 'em Fly!
                             ------------

                     (Flying Dials and more ...)

                             Version 1.20
                              April 1993

                     (c) 1991-93 by Oliver Scheel
                        Freaky Deaky Software

                           (it's Freeware)


                              Einleitung
                              ==========

Tjaaa,  eigentlich  wollte ich nur mal sehen wie schnell das  VDI  des
Atari ST sein kann, doch daraus ist dann wohl etwas mehr geworden ...

Jeder  drfte inzwischen fliegende Dialogboxen kennen.  Sie sind  z.B.
in `Gemini' (dem Shareware Alternativ-Desktop) oder in `Rufus'  (einem
Terminalprogramm)  eingebaut.  Zudem sind diese Dialogboxen auch  ber
die  Tastatur  bedienbar  und hufig bleibt  einem  so  der  fliegende
Wechsel zwischen Tastatur und Maus erspart.  Leider sind diese Dialog-
boxen  nur  innerhalb  dieser Programme aktiv  und  sobald  man  diese
verlassen hat,  steht man wieder ohne da.  Und hier setzt Let 'em Fly!
an,  und  viele  `normale'  Dialogboxen sind  jetzt  auch  mit  diesen
Features ausgestattet.

Die wichtigesten Features:
--------------------------

 - Fliegende Dialoge:
     Viele  Dialoge werden flugfhig gemacht.  Hiermit kann  man  Ver-
     decktes sichtbar machen.  Auch die Alert-Boxen knnen jetzt flie-
     gen.
     Durch  ein  ausgeklgeltes  Verfahren sind die  Boxen  auch  ohne
     Blitter  beim  Verschieben ertrglich schnell und  optisch  opti-
     miert.  Zudem  luft die ganze Geschichte  speicherplatzoptimiert
     ab,  d.h.  auch  wenn  wenig Speicher vorhanden ist,  ist  es  in
     einigen Fllen noch mglich die Boxen zu verschieben.
     Weiterhin  merkt  sich  Let 'em  Fly!  innerhalb  des  jeweiligen
     Progamms  die Position der Dialogboxen,  d.h.  da nach dem  Ver-
     schieben  einer  Box  diese  dann beim  erneuten  Aufruf  an  der
     letzten Position wieder dargestellt wird.
     Auch  virtuelle Screens a la `BigScreen 2.0' werden  untersttzt,
     d.h.  die  Dialogboxen  werden in dem zur  Zeit  sichtbaren  Aus-
     schnitt zentriert.

 - Tastaturbedienbarkeit von Dialogen:
     Ebenso  viele Dialoge kann man jetzt ber die Tastatur  bedienen.
     Bei  ganz bestimmten Mustern werden auch die Sondertasten  [HELP]
     und [UNDO] belegt.

 - Zustzliche Editierfunktionen:
     Sind  in  einem Dialog editierbare  Eingabefelder  vorhanden,  so
     werden zustzliche Editierfunktionen  bereitgestellt.  U.a.  wird
     auch  das  GEM-Clipboard  untersttzt,  sowie  eine  History  der
     letzten  20  Eingaben gefhrt.  Einige  Editierfunktionen  knnen
     auch  in  Programmen Wirkung zeigen welche  eigene  Routinen  zur
     Dialogverarbeitung benutzen.

 - neue Alert-Boxen mit neuen Icons:
     Die Optik der Alert-Boxen wurde berarbeitet.  Sie sind jetzt nur
     noch  so gro wie sie wirklich sein mssen.  Weiterhin  kann  man
     neue Icons nachladen.

 - Grow-/Shrinkboxen abschaltbar:
     Es lassen sich auch die Grow- und Shrinkboxen abschalten,  um  so
     einen  Geschwindigkeitsgewinn beim Zeichnen von Dialogboxen  u.a.
     Dingen zu erzielen.

 - Kein Flugschein erforderlich!
     Ja,  Sie  haben richtig gelesen.  Fr Let 'em Fly!  brauchen  Sie
     keinen Flugschein.  Grundkenntnisse in der Bedienung des  Steuer-
     aggregats sollten aber trotzdem vorhanden sein.

Das  Programm  luft auf allen ST/TT Rechnern  in  allen  Auflsungen.
Falls es trotzdem Probleme gibt, bitte ich um Kontaktierung.

Das  Programm  ist Freeware,  d.h.  es darf frei kopiert  und  benutzt
werden.  Davon ausgeschlossen ist die gewerbliche Nutzung.  Diese  ist
nur mit schriftlicher(!) Genehmigung meinerseits mglich, eingeschlos-
sen  davon sind PD-Versande!  Die Rechte bleiben in allen  Fllen  bei
mir. Zuwiderhandlungen werde ich strafrechtlich verfolgen.

Zu Let 'em Fly! gehren folgende Dateien:

     - LETEMFLY.PRG           Das eigentliche Programm
     - LET_CONF.PRG/ACC       Das Konfigurationsprogramm
     - LET_CONF.CPX           Das Ganze als CPX-Modul

     - GEM1ICON.RSC           Die  originalen  Atari  Icons  fr   die
                              Alert-Boxen
     - GEM2ICON.RSC           Die Icons aus GEM/2 fr die Alert-Boxen
     - LTMFICON.RSC           Die Let 'em Fly! Icons

     - LETEMFLY.TXT           Diese Anleitung
     - CHANGES.TXT            Die   nderungen   zwischen   den   ver-
                              schiedenen Versionen
     - MULTITOS.TXT           Eine Info zu Let 'em Fly!  in Verbindung
                              mit MultiTOS (Wichtig!)
     - FUTURE.TXT             Ein  Statement zur Zukunft von  Let  'em
                              Fly! (Wichtig)
     - READ_ME                Eine kurze Info

Let 'em Fly!  darf  nur  komplett  mit  diesen  Dateien  weitergegeben
werden.

Ich  erhebe  mit dieser Anleitung keinen Anspruch  darauf,  da  jeder
alles versteht,  was zur normalen Benutzung auch nicht notwendig  ist.
Das ist in diesem Fall prinzipbedingt,  da das Programm in die  Tiefen
des Betriebssystem eintaucht und um alles zu verstehen,  mu man  auch
dieses ensprechend genau kennen.

WICHTIG:   Weiterhin  ist  noch  eine  Zusatzdokumentation  fr   Pro-
grammierer und Fortgeschrittene erhltlich. Diese ist jetzt nicht mehr
Teil  des  Let 'em Fly!  `Grundpaketes'.  Sie sollte entweder  in  den
etablierten  Mailboxen  zu finden sein,  kann jedoch auch  ber  einen
adressierten und frankierten Rckumschlag bei mir bezogen werden.

Jetzt aber erstmal das ...

Ich  bernehme  keine Haftung oder Verantworung fr direkte  oder  in-
direkte  Schden jedweder Art,  seien  sie  finanzieller,  materieller
oder  sonstiger Art,  die aus dem Gebrauch,  Nichtgebrauch  oder  Mi-
brauch von Let 'em Fly! entstehen.
     Fast  alle  Soft- und Hardwarebezeichnungen,  die in  dieser  An-
leitung  erwhnt werden,  sind eingetragene Warenzeichen  und  sollten
als solche betrachtet werden.


                             Installation
                             ============

Das eigentliche Programm LETEMFLY.PRG lt sich sowohl vom Desktop aus
starten als auch aus dem AUTO-Ordner heraus.  Im zweiten Fall mu  man
das Programm in den AUTO-Ordner des Boot-Laufwerks kopieren.  Nach dem
nchsten Reset ist es dann automatisch installiert.
     Daneben   gibt   es   auch   noch   ein    Konfigurationsprogramm
LET_CONF.PRG/ACC.  Mit diesem Programm ist es mglich Let 'em Fly!  an
die persnlichen Bedrfnisse anzupassen.  Es kann entweder vom Desktop
aus gestartet werden oder als Accessory installiert werden.  Im  zwei-
ten  Fall  mu  die  Endung  auf 'ACC'  lauten  und  das  Programm  im
Wurzelverzeichnis des Boot-Laufwerks stehen.  Nach einem Reset ist  es
dann ber die Accessory-Leiste aus jedem (echten) GEM-Programm  heraus
ansprechbar.  Da das Konfigurationsprogramm nicht unbedingt klein  ist
und  nicht jeder 2 oder 4 MByte Speicher besitzt,  empfehle  ich  `The
Chameleon' von Karsten Isakovic.  Mit diesem Programm kann man Acces-
sories nachladen und auch wieder entfernen.
     Das  Konfigurationsprogramm  gibt's  auch als CPX  fr  das  neue
Kontrollfeld  von  Atari.  Es  heit  LET_CONF.CPX  und  mu  im  ent-
sprechendem Verzeichnis liegen.


                              Bedienung
                              =========

Grundstzliches
---------------
Nicht alle Dialogboxen werden von Let 'em Fly!  untersttzt, da einige
Leute eigene Routinen zur Dialogverarbeitung programmiert haben.  Hier
kann  Let 'em Fly!  garnicht  oder nur teilweise  seine  Features  zur
Verfgung stellen.  Fr alle Programmierer,  die Let 'em Fly!  optimal
ausnutzen  wollen,   gibt  es  (wie  oben  schon  erwhnt)  eine   Zu-
satzdokumentation.
     Auch  die Dialoge im Desktop werden nicht  untersttzt,  da  hier
das  TOS  seine Routinen direkt anspringt.  Das wird sich  aber  wahr-
scheinlich mit der Einfhrung von MultiTOS ndern.
     Falls  irgendetwas  nicht funktionieren sollte,  dann  bitte  ich
erst  die Einstellungen mit dem Konfigurationsprogramm (s.u.) zu  pr-
fen!

So, nun geht's aber los ...

Let 'em Fly!
------------
In  einer  Dialogbox  gibt es in erster  Linie  anwhlbare  und  nicht
anwhlbare  Objekte.  Falls man jetzt ein nicht anwhlbares Objekt  in
einem  Dialog  mit  der linken Maustaste anklickt  und  die  Maustaste
festhlt,   so  sollte  sich  der  Mauszeiger  in  eine  Flache   Hand
verwandeln. Nun kann man die Dialogbox auf dem Bildschirm verschieben.
Je nachdem wie Let 'em Fly!  konfiguriert wurde (s.u.),  lt sich die
Box  als Ganzes in Echtzeit verschieben oder nur als  Rahmen,  so  wie
auch die normalen Fenster verschoben werden.  Falls man beim Anklicken
der  Box zustzlich die rechte Maustaste (oder eine der  Shift-Tasten)
gedrckt  hlt,  so  verschwindet die Box und  ein  Geisterrahmen  er-
scheint.  Somit ist es jetzt mglich `durch' die Box zu schauen, falls
diese  etwas  verdeckt.  Der Geisterrahmen lt  sich  natrlich  auch
verschieben.  Beim Loslassen der Maustaste(n) erscheint die Box wieder
auf  dem Bildschirm.  Die Funktion der rechten Maustaste kann man  mit
Hilfe des Konfigurationsprogramms auch umkehren.

Bemerkung:  es  kann  sein,  da andere  Programme,  die  Let 'em Fly!
explizit  untersttzen auch nur ber ein spezielles  Objekt  `fliegen'
knnen (der File-Selector `Selectric' untersttzt  z.B.  Let 'em Fly!
und  man  kann dort die Box ber das Eselsohr in  der  oberen  rechten
Ecke  verschieben).  Man kann die Exlusivitt des  `Flugobjekts'  aber
durch  zustzliches Drcken der rechten Maustaste  unterdrcken,  d.h.
man kann jetzt auch die anderen Objekte wieder zum Fliegen benutzen.

Falls  die  Box sich zwar noch normal  verschieben  lt,  nicht  aber
durchsichtig gemacht werden kann,  dann steht nicht genug Speicher zur
Verfgung  um die komplette Box zu sichern.  Der erste  Modus  zerlegt
bei  nicht ausreichendem Speicher die Flugbahn in  entsprechend  viele
Einzelschritte  und  fhrt diese dann aus,  daher hat  man  hier  mehr
Chancen.

Klickt  man  auerhalb des Dialogs,  so machte  es  normalerweise  nur
`Pling',  nun kommt zustzlich der Dialog zur Mausposition `geflogen'.
Diese  Funktion  ist  besonders bei  Grobildschirmen  sehr  ntzlich.
Zudem  bewirkt ein Doppelklick auf das Flugobjekt ein  Zentrieren  des
Dialogs.

Weiterhin merkt sich Let 'em Fly!  die letzte Position der Dialogboxen
innerhalb eines Programms,  d.h. verschiebt man die Dialoge, so werden
sie  bei  einem erneuten Aufruf an der letzten  Position  wieder  dar-
gestellt.  Durch Drcken von [ALT]+[CTRL] beim Aufruf(!) des  Dialoges
wird die Box wieder richtig zentriert.  Diese Funktion zeigt auch  bei
fremden Flugroutinen Wirkung.

Auch  ist es nun mglich,  Dialogboxen an der  aktuellen  Mausposition
erscheinen zu lassen.

Bei  installierten virtuellen Screens a la `BigScreen 2.0' knnen  die
Dialoge  im  zur Zeit sichbaren  Ausschnitt  zentriert  werden.  Somit
erspart man sich so manche Suche nach dem Dialog.  Alert-Boxen  werden
unabhngig  von der Einstellung im Konfigurationsmen immer im  sicht-
baren Ausschnitt zentriert.  Alert-Boxen sind ja dazu da dem  Anwender
eine  wichtige  Information  zu geben und nicht,  um  sie  erst  lange
suchen zu mssen.

Zusammenfassung:

   - Nicht  alle  Boxen knnen fliegen!  Es mu a)  gengend  Speicher
     vorhanden  sein und b) die  entsprechende  Betriebssystemfunktion
     vom Programm aufgerufen werden.
   - Manchmal  ist es zwar mglich die Box zu  verschieben,  aber  sie
     lt  sich nicht mehr durchsichtig machen.  In diesem Fall  steht
     nicht   mehr  gengend  Speicherplatz  fr  die   Bufferung   der
     kompletten Box zur Verfgung.
   - Weiterhin  knnen  Programme,  welche  nicht  darauf  vorbereitet
     sind,  da  ihre Boxen fliegen knnten,  ein  etwas  eigenartiges
     Verhalten   zeigen.    Es   wirkt   sich   aber   nur   auf   die
     Bildschirmdarstellung  aus  und  irretiert  eher.   Daten   gehen
     hierbei  normalerweise  nicht verloren.  Eine Garantie  kann  ich
     dafr jedoch nicht geben.


Key Dials
---------
Viele  Dialoge lassen sich ab sofort auch ber die Tastatur  bedienen.
Das  sieht  man daran,  da in/neben den Buttons unter  dem  Text  ein
Buchstabe bzw. eine Zahl unterstrichen ist (in der Farbauflsung steht
auch  noch  eine andere Darstellungsart  zur  Verfgung).  Drckt  man
diesen Buchstaben bzw.  diese Zahl in Verbindung mit der  [ALT]-Taste,
so wird das entsprechende Objekt angewhlt.  Das entspricht dann einem
einfachen  Mausklick auf das Objekt.  Weiterhin bewirkt ein  Mausklick
auf  ein  unterstrichenes Objekt neben dem eigentlichen  Button  eben-
falls einen Klick auf das entsprechende Objekt.
     Ist kein editierbares Feld im Dialog vorhanden,  so kann man  die
Shortcuts auch ohne [ALT]-Taste erreichen (z.B. in den Alert-Boxen).

Zudem  werden  je nach Mglichkeit auch die Tasten [UNDO]  und  [HELP]
belegt:

[HELP] sucht nach den Zeichenfolgen     'help',
                                        'hilfe'

[UNDO] sucht nach den Zeichenfolgen     'abbruch',
                                        'abbrechen',
                                        'verlassen',
                                        'ende',
                                        'nein',
                                        'quit',
                                        'cancel',
                                        'abort',
                                        'no',
                                        'exit'

Gro-  und  Kleinschreibung wird nicht  bercksichtigt.  Beim  Drcken
einer dieser Tasten wird dann das jeweilige Objekt angewhlt.
     Insgesamt werden 38 Tasten (A-Z,  0-9, HELP, UNDO) verwaltet. Das
Default-Objekt  (wird beim Drcken von RETURN angewhlt und  ist  dick
umrandet),  sowie  das  UNDO-Objekt ist zudem (fast)  immer  ber  den
ersten  Buchstaben im jeweiligen Text zu  erreichen.  D.h.  `OK'  ber
[ALT]+[O], `Abbruch' ber [ALT]+[A] u.s.w..

ber  [ALT]+[Tab] und [SHIFT]+[ALT]+[Tab] kann man den  Default-Button
`verschieben',  d.h.  man kann in vielen Fllen mit dieser Mglichkeit
und  der  RETURN-Taste  den  Dialog  bearbeiten.  Ist  kein  Edit-Feld
vorhanden, so kann man auch [ALT] weglassen.

ber  [SHIFT]+[HELP] wird innerhalb eines Dialogs eine Copyright  Info
angezeigt. Bei Alert/Error-Boxen ist diese Funktion ausgeschaltet.


Extended Editor
---------------
Sind in einer Dialogbox editierbare Eingabefelder vorhanden, so werden
von  Let 'em Fly!  auch  zustzliche Editierfunktionen  zur  Verfgung
gestellt.

Neben den schon im Betriebssystem fest eingebauten ...

[Cursor Up]         Ein Eingabefeld zurck.
[Cursor Down]       Ein Eingabefeld vor.
[Cursor Left]       Ein Zeichen nach links.
[Cursor Right]      Ein Zeichen nach rechts.
[TAB]               Ein Eingabefeld vor.
[RETURN]            Beendet den Dialog.

... gibt es jetzt noch viel mehr ...

[RETURN]            Falls kein Default-Objekt vorhanden ist,  wird zum
                    nchsten Eingabefeld gesprungen.
[SHIFT]+[RETURN]    springt  zum nchsten Eingabefeld (auch  wenn  ein
                    Default-Objekt vorhanden ist).
[SHIFT]+[TAB]       Ein Eingabefeld zurck.
[SHIFT]+[Csr Left]  springt an den Anfang des Eingabefeldes.
[SHIFT]+[Csr Right] springt an das Ende des Eingabefeldes.
[CTRL]+[Csr Left]   springt wortweise nach links.
[CTRL]+[Csr Right]  springt wortweise nach rechts.
[Home]              springt zum ersten Eingabefeld im Formular.
[SHIFT]+[Home]      springt zum letzten Eingabefeld im Formular.
[CTRL]+[Delete]     lscht alle Zeichen rechts vom Cursor.

Zudem  besitzen  die Tasten [Cursor Up] und [Cursor  Down]  sogenannte
`Turn-Around'  Funktionen,  d.h.  ist  man im ersten  Eingabefeld  und
drckt  [Cursor  Up],  so  gelangt man  ins  letzte  Eingabefeld.  Fr
[Cursor Down] gilt das Umgekehrte.
     Weiterhin   wird  auch  die  direkte  Cursor-Positionierung   in-
nerhalb(!)  des  Edit-Feldes  durch  die  Maus  untersttzt.  Das  Be-
triebssystem  setzt normalerweise den Cursor beim Anwhlen eines  Ein-
gabefeldes  immer an das Ende.  Ist eine direkte  Positionierung  mg-
lich,  so verwandelt sich der Mauscursor ber dem editierbaren Feld in
einen Textcursor.

Alle erlaubten Zeichen fr Dateinamen und Pfade
-----------------------------------------------
... kann  man jetzt in die dafr vorgesehenen Eingabefelder  eingeben.
Das  TOS  verhlt sich da SEHR merkwrdig,  zum einen  lt  es  viele
legale Zeichen berhaupt nicht zu (z.B.  `$',  `-'),  auf der  anderen
Seite  kann  man  dann aber die  `belsten'  Zeichen  (`',  `'  ...)
eingeben (Bacardi Feeling ...).

Spezielle Zeichen:
------------------
In  manchen  Fllen mu man Zeichen eingeben,  die ber  die  Tastatur
nicht   so   einfach   (wenn   berhaupt)   erreichbar    sind.    Mit
[SHIFT]+[Insert] kann man eine kleine Box auf den Bildschirm  zaubern,
aus  der man das Zeichen mit der Maus anwhlen  kann.  Diese  Funktion
kann nur aufgerufen werden,  wenn in das editierbare Feld alle Zeichen
eingegeben werden drfen.

GEM-Klemmbrett:
---------------
Innerhalb  der  editierbaren  Felder wird  auch  das  Clipboard  (GEM-
Klemmbrett)  untersttzt,  d.h.  man kann z.B.  in anderen  Programmen
Text  ausschneiden und dann spter im Dialog einfgen.  Um  das  Clip-
board  benutzen  zu knnen,  mu dieses vorher auch  definiert  worden
sein,  d.h.  das Betriebssystem mu wissen wo die Daten  abgespeichert
werden  sollen.  Hierzu  mu die Environment-Variable  `CLIPBRD'  oder
`SCRAPDIR'  gesetzt worden sein.  Benutzt man `Gemini',  so  geschieht
das mehr oder weniger automatisch.  Andernfalls kann man diese Variab-
le durch spezielle Programme (z.B.  `JCNBOOT' von Jens C.Neffe) setzen
lassen. Die zustzliche Zeile sieht dann folgendermaen aus:

CLIPBRD=Pfad

Beispiel:

CLIPBRD=C:\CLIPBRD

Folgende Clipboard-Funktionen werden untersttzt:

[CTRL]-[X]     Schneidet  die komplette Zeile aus und speichert  diese
               auf dem Klemmbrett.
[CTRL]-[C]     Kopiert die komplette Zeile ins  Klemmbrett,  d.h.  die
               Zeile wird im Dialog nicht gelscht.
[CTRL]-[V]     Fgt  den Inhalt in die aktuelle Zeile  ein.  Der  alte
               Inhalt wird dabei gelscht.  Will man das unterdrcken,
               so  kann  man  zustlich  die  [SHIFT]-Taste   gedrckt
               halten.

Wird bei den ersten beiden Funktionen zustzlich [SHIFT] gedrckt,  so
wird  der Inhalt des Klemmbretts nicht gelscht und der  entsprechende
Text  wird angehngt.  Dabei wird vorher ein  Zeilenvorschub  erzeugt,
d.h.  die  einzelnen  Textausschnitte sind dann durch  einen  Vorschub
voneinander getrennt.

History-Funktion:
-----------------
Oft  mu man Dinge eingeben,  die man vorher schon  einmal  eingegeben
hat  (z.B.  Shell-Funktion),  und um einmal mehr  Fingerarbeit  einzu-
sparen  kann  man die letzten 20  Eingaben  wieder  herzaubern.  Diese
Funktion  ist auch als `History' bekannt.  Jeder History-Eintrag  kann
bis zu 40 Zeichen speichern,  doppelte Eintrge in der History  werden
unterdrckt (fr unsere Gemini-Freaks: `nohistdouble = TRUE').

[CTRL][Csr Up/Down]      geht die History durch.
[SHIFT][Csr Up/Down]     Die  in der aktuellen  Eingabezeile  stehende
                         Zeichenkette  wird als Suchmuster  verwendet,
                         d.h.   es   werden  hier  nur  die   Eingaben
                         angezeigt   die   mit   dieser   Zeichenkette
                         beginnen.

Die Leute,  die noch nicht mit einer History gearbeitet haben, sollten
etwas  damit  experimentieren.  Weiterhin verhlt  sich  die  History,
weitestgehend wie die in der Commandline-Shell `Mupfel'.

Viele   der  zustzlichen  Editierfunktionen  (auer  die   Mausunter-
sttzung)  sind  auch in Dialogen mit  fremden  Routinen  ansprechbar.
Hier heit es dann:  Ausprobieren!  Die MagicDials von Peter Hellinger
werden brigens optimal von Let 'em Fly! untersttzt.


Die neuen Alert-Boxen
---------------------
Die ursprnglichen Alert-Boxen des Atari ST wurden berarbeitet, damit
sie u.a. auch in den Genu von Let 'em Fly! kommen. Die drei Knpfe in
der Alert-Box lassen sich neben dem oben beschriebenen Verfahren  auch
noch  ber F1-F3 anwhlen,  um so unntige Affengriffe  zu  vermeiden.
Ebenso braucht man fr die Tastenkrzel keine [ALT]-Taste zu  drcken.
Weiterhin  sind diese Boxen nur noch so gro,  wie sie  wirklich  sein
mssen damit der Text hineinpat  und es lassen sich zudem neue  Icons
beim  Programmstart  nachladen.   Die  entsprechende  Datei  mu  dann
LET_ICON.RSC  heien  und sich im selben Verzeichnis  wie  das  Haupt-
programm  befinden.  Der  Aufbau der Datei ist im  Programmer's  Guide
beschrieben.
     Die  GEM/1  und GEM/2 Icons liegen Let 'em Fly!  bei  (s.o.)  und
mssen  nur  ins  entsprechende  Verzeichnis  kopiert  und   umbenannt
werden.

Die vom TOS erzeugten Fehlerboxen,  werden ebenfalls von  Let 'em Fly!
ersetzt.  Dabei unterscheidet man zwei Arten:  kritische Fehler  (z.B.
`Daten  auf  Disk  x  defekt')  und  Fehlermeldungen  der  Applikation
(z.B. `Nicht gengend Speicher').

Die  erste  Variante  wird von  Let 'em Fly!  z.Zt.  nur  unter  Mag!X
(Multitasking AES von BELA) untersttzt,  da hier die Vorraussetzungen
erfllt sind (Reentranz des AES und Desktop ist eigenstndige Applika-
tion).  Vermutlich wird MultiTOS ebenfalls diese Vorraussetzungen  er-
fllen  und daher kann man damit rechnen,  da diese Boxen  auch  hier
freigegeben werden.
     Die Event-Critic Boxen unterscheiden sich vom Original in zweier-
lei Hinsicht.  Zum einen wurden sie mit sinnvollen Icons versehen, zum
anderen existiert nun auch ein `Ignore'-Button,  d.h.  der Fehler wird
einfach  ignoriert.  Dieser Button sollte aber nur im Notfall  benutzt
werden,   da  einige  Applikationen  merkwrdige  Fehler   produzieren
knnen.

Die  zweite  Variante  luft  unter  allen  Vorraussetzungen  und  un-
terscheidet sich vom Original dadurch,  da eine przisere  Fehlermel-
dung mit Nummer ausgegeben wird.


Have a nice time with Niceline
------------------------------
`Niceline' ist eigentlich ein eigenstndiges Programm,  welches nur in
Let 'em Fly!  integriert wurde.  Es erfolgt daher an dieser Stelle nur
eine  kurze Beschreibung.  Fr weitere Informationen empfehle ich  die
Stand-Alone Version.
     Hat  sich jemand schonmal die Trennstriche im  `Gemini'-Men  ge-
nauer  angeschaut?  Er  wird  sicher bemerkt  haben,  da  hier  nicht
normale  Minuszeichen verwendet wurden,  sondern eine  richtig  schne
Linie.  Leider  gibt's  das bis jetzt nur in  Gemini.  Mit  `Niceline'
werden auch fremde Mens entsprechend angepat.
     Damit aber das Erscheinungsbild innerhalb von Applikationen,  die
auch  Mens  in Fenstern ber die Geiss-Libs  realisiert  haben  (z.B.
Phnix und Interface),  gleich bleibt, untersttzt Niceline auch diese
Form von Mens.
     Leider  gibt's  Probleme bei GFA-Basic  Programmen,  daher  wurde
`Niceline' so ausgelegt, da es sich bei einem bestimmten Men-Muster,
welches  meist in GFA-Basic Programmen verwendet  wurde,   automatisch
deaktiviert.  Leider  haben einige andere Programme (z.B.  Rufus  1.1)
ein  hnliches  Muster,  womit  hier auch  keine  schnen  Linien  in-
stalliert werden.

WICHTIG:  Der  umgekehrte Fall kann  u.U.  auch  eintreten,  d.h.  ein
          kritisches GFA-Basic Programm konnte nicht durch das  Muster
          identifiziert werden.  Das macht sich darin  bemerkbar,  da
          man im Men falsche Punkte ausgewhlt werden.  Oft kann  man
          das Programm durch diesen Mistand auch nicht verlassen.

Arbeitsweise:

Installiert ein Programm eine Menleiste,  so wird zuerst getestet, ob
es  sich um eine Menleiste handelt,  die vom GFA-Basic Befehl  `menu'
stammen  knnte.  Diese Menleiste erkennt Niceline dadurch,  da  die
sechs  Accessory Eintrge in der Struktur keine fhrenden  Leerzeichen
aufweisen.  Dabei  wird jedoch nur der erste  Eintrag  getestet.  Hier
kann man natrlich einen Patch ansetzen,  der bei Programmen die  zwar
mit  Niceline  funktionieren wrden,  aber durch dieses  Merkmal  dis-
qualifiziert werden (z.B. Rufus-Men).
     Ist diese Hrde berwunden,  so werden die disableden Objekte mit
dem  ausschlielichem Inhalt von Minus- und  Gleichheitszeichen  durch
ein benutzerdefiniertes Objekt ersetzt,  welches die Linie bei  Bedarf
malt.

Bei den Mens in den Fenstern wird etwas anders vorgegangen. Hier wird
ein  objc_draw()  mit  bestimmten  Parametern  und  einer   bestimmten
Baumstruktur abgefangen.

Will man in eigenen Programmen von den Nicelines profitieren, kann man
ber eine Funktion auch eigene Objekt-Bume patchen lassen.


                      Das Konfigurationsprogramm
                      ==========================

Nach  dem  Start des Programms (LET_CONF.PRG/ACC/CPX) gelangt  man  in
ein Men ...

In  der  obersten Zeile steht die Version  von  Let 'em Fly!  die  der
Benutzer zur Zeit installiert hat.  Es wird auch zwischen `normal' und
`light' unterschieden. In der zweiten Zeile steht mein Name (Uii!).
     In der Mitte ist ein rechteckiger Kasten zu finden,  wo sich  die
Schalter  zum Konfigurieren befinden.  Da es inzwischen so  viele  ge-
worden  sind und eigentlich alle auch ihre Daseinsberechtigung  haben,
kann   man   mit  dem  Slider  auf  der  rechten  Seite   die   Punkte
`durchfahren'.  Wie der erfahrene Let 'em Fly! User schon erkannt hat,
hat  sich  das Programm seit Version 1.12  etwas  verndert.  Auf  den
ersten  Blick sieht es vielleicht etwas  unbersichtlich  aus,  jedoch
wurden die Schalter nach einem neuen Kriterium sortiert.  Nun sind die
wichtigen  Schalter  auf  der ersten und zweiten Seite  und  der  Rest
liegt dahinter. Damit sollte man schneller zum Ziel kommen.
     Benutzt  man  das PRG/ACC,  so kann man diese Box auch  ber  die
Tastatur bedienen.  Mit [CsrUp] und [CsrDown] kann man auch den Slider
bedienen.  Drckt man zustzlich [SHIFT],  so wird nicht  zeilenweise,
sondern  seitenweise  geblttert.  Beim  CPX-Modul ist  das  aus  pro-
grammiertechnischen Grnden leider nicht mglich.

Am unteren Rand befinden sich vier Buttons:

- Info    Zeigt eine kleine Informationsseite an.

- Save    Sichert  die  Einstellungen permanent im  eigentlichen  Pro-
          gramm.  Es  erscheint  darauf hin eine  Auswahlbox,  wo  das
          Programm  (LETEMFLY.PRG oder LET_LGHT.PRG) angewhlt  werden
          kann.

- Cancel  Alle  Einstellungen werden rckgngig gemacht und  das  Kon-
          figurationsprogramm wird verlassen.

- OK      Die  Einstellungen  werden bernommen,  jedoch  nicht  abge-
          speichert,  d.h.  beim  nchsten Neustart des Rechners  sind
          diese  futsch.  Die  gleiche  Wirkung hat  der  Closer  oben
          links.

Da  es  inzwischen so viele Schalter geworden  sind,  wurde  das  Kon-
figurationsprogramm  schnell  unbersichtlich.  Daher kann  man  jetzt
bestimmte  und  weniger hufig gebrauchte  Schalter  ausblenden.  Dazu
gibt es im oberen Drittel drei Knpfe:

- Config. CPX  Hier  gelangt  man  zu  dem  Dialog,  in  dem  man  die
               sichtbaren  Schalter bestimmen kann.  Die  selektierten
               Eintrge  werden angezeigt,  die anderen  ausgeblendet.
               Mit  `OK' wird die Einstellung bernommen,  mit  `Save'
               kann man die Selektion abspeichern.

- Selection    Mit  diesem  Knopf  wird  nur  die  bei  `Config.  CPX'
               eingestellte Auswahl dargestellt.

- All          Falls  man doch mal an einen selten gebrauchten  Schal-
               ter  mu,  so  kann man mit diesem Button  schnell  mal
               alle   Schalter  anzeigen,   die  Auswahl   wird   dann
               ignoriert.

Nun  aber zu den Schaltern bzw.  Reglern.  Die Schalter  stellen  sog.
Pop-Up Mens dar,  d.h. ein Klick auf den Schalter zaubert eine kleine
Auswahlbox  hervor.  Klickt  man auf den  erklrenden  Text,  so  wird
zwischen den beiden Mglichkeiten hin- und hergeschaltet.

- Let 'em Fly!      ber diesen Schalter lt sich  Let' em Fly!  ein-
                    bzw.   (komplett)  ausschalten.   Die   restlichen
                    Einstellungen sind damit ohne Wirkung.

- Alert-Boxes       Hier lassen sich die neuen Alert- und  Error-Boxen
                    ein-/ausschalten.

- Key Dials         Aktiviert/Deaktiviert  die   Tastaturbedienbarkeit
                    der Dialogboxen.

- Extended Editor   Dieser Schalter ist fr die zustzlichen  Editier-
                    funktionen da.

- Flying Dials      Mit diesem Schalter werden die Flugroutinen  akti-
                    viert. Die Dialoge knnen jetzt fliegen (Uii!).

- Fly Type          Hier wird bestimmt, wie die Boxen fliegen:
                    Solid:    in Echtzeit, d.h. sie folgen der Mausbe-
                              wegung.  Ohne  Blitter  und  ohne  Bild-
                              schirmbeschleuniger  ist  diese  Version
                              etwas trge.
                    Hollow:   Hier  wird  mit einem  einfachen  Rahmen
                              gearbeitet.

- Ghost Flights     Will  man die Funktion der rechten  Maustaste  fr
                    den Flugmodus umkehren (invert),  so kann das  mit
                    diesem Schalter geschehen.

- Dials to Mouse    Die  Dialoge  werden  nun  nicht  mehr  zentriert,
                    sondern erscheinen an der aktuellen Mausposition.

- Jumpin' Dials     Wer nicht mchte, da die Dialoge zur Mausposition
                    geflogen  kommen,  wenn man auerhalb des  Dialogs
                    klickt,   kann  hier  diese  Funktion  abschalten.
                    (Natrlich  kann  man  die  Funktion  auch  wieder
                    einschalten)

- Save Position     Mit diesem Schalter kann man einstellen,  ob  sich
                    Let 'em Fly!   die  Position  der  Dialoge  merken
                    soll.

- Send Redraw       Bei  manchen Programmen gibt es Probleme nach  dem
                    lschen der Dialogbox,  d.h.  der Hintergrund wird
                    nicht wieder richtig hergestellt (z.B.  TC-Filese-
                    lector,   Adimens).   Ist  diese  Funktion  einge-
                    schaltet,  so  wird dem gerade laufenden  Programm
                    gesagt,  da  nach  dem Lschen der Box  der  ent-
                    sprechende Bildschirmausschnitt neugezeichnet wer-
                    den soll.

- VSCR Support      Dieses  megagigantische Krzel VSCR  heit  nichts
                    anderes,  als  Virtual SCReen (der Ausschnitt  des
                    Bildschirms  ist ungleich dem Gesamtma des  Bild-
                    schirms,  auch  mit  der  Fenstertechnik  zu  ver-
                    gleichen)   und  kennzeichnet  ein  Verfahren   um
                    anderen  Programmen mitteilen zu  knnen,  welcher
                    Bildschirmausschnitt  denn  nun  gerade   sichtbar
                    ist.  Ist  dieser  Punkt  eingeschaltet,  so  wird
                    dieses  Verfahren untersttzt.  Einen  nicht  vor-
                    handenen  VSCR erkennt  Let 'em Fly!  automatisch.
                    Vertreter dieser Gattung ist z.B.  `BigScreen 2.0'
                    von Julian Reschke.
                    Was macht nun Let 'em Fly!  in diesem  Fall?  Nun,
                    die  Dialogboxen werden immer im  sichtbaren  Aus-
                    schnitt zentriert.  Die Alert-Boxen jedoch  werden
                    immer,  unabhngig von diesem Schalter,  im sicht-
                    baren Bereich zentriert.

- Form Grow/Shrink  Schaltet  die Grow-/Shrinkboxen beim Zeichnen  von
                    Dialogboxen  ein bzw.  aus.  Somit wird der  Bild-
                    schirmaufbau erheblich beschleunigt,  jedoch  geht
                    das  'Intuitiv-sensitive' verloren.  Das  KAOS-TOS
                    wirbt brigens mit diesem Feature.

- Graf Grow/Shrink  Schaltet  auch  die restlichen Grow-  und  Shrink-
                    boxen aus,  z.B.  wenn ein Programm von Gemini aus
                    gestartet wird.

- Niceline          Konfiguriert die schnen Striche in den Mens.

- Fly Delay         Damit man in die Buttons `reinfahren'  kann,  ohne
                    da der Dialog vorher anfngt zu fliegen, kann man
                    hier  eine  Verzgerung einstellen  (0  steht  fr
                    keine  Verzgerung).  Die persnliche  `Note'  er-
                    reicht man durch Probieren.

- Shortcut Disp.    Mit  diesem Schalter kann man  bestimmen,  ob  die
                    Shortcuts  durch  Striche oder  durch  farbig  ge-
                    druckte   Buchstaben  kenntlich   gemacht   werden
                    sollen.  Natrlich  ist  das  nur  fr  die  Farb-
                    auflsungen interessant,  im monochromen Modus hat
                    dieser  Schalter keine Wirkung.  Hier  wird  immer
                    der Strich unter den Buchstaben benutzt.

- Shortcut Col.     ber  diesen Schieberegler kann  den  Tastenkrzel
                    eine  Farbe zugewiesen werden,  z.B.  ist  in  der
                    mittleren Auflsung rot besser auszumachen.  Steht
                    der Regler auf ganz links,  so werden zwar  Tasten
                    vergeben, jedoch wird kein Strich gemalt.

- Alert-Border      Um das Individuelle noch weiter zu steigern,  kann
                    hier  die  Rahmendicke (normal ist 1)  der  Alert-
                    Boxen eingestellt werden.


...  Hier stand mal etwas zur light-Version von Let 'em Fly!. Zur Zeit
gibt  es aber keine light-Version,  und deshalb steht hier  auch  nix.
Bei  der light-Version handelte es sich brigens um  eine  abgespeckte
Version.


              (bekannte) Probleme mit anderen Programmen
              ==========================================

   - Der  Universal  Item  Selector (UIS III)  mu  nach  Let 'em Fly!
     gestartet werden, da er sonst wieder ausgeklinkt wird. Das drfte
     fr alle Programme gelten, die kein XBRA benutzen.
   - Der Little Green Selector funktioniert mit Let 'em Fly!  nicht so
     richtig,  sowohl  mit  dem  Fliegen als auch  mit  den  Tastatur-
     Shortcuts  gibt es Probleme.  Diese Probleme sind aber im LGS  zu
     suchen!  Der LGS hngt z.B. im ikbdsys drin, blo wofr (SINN!?).
     Dort  bringt  er anscheinend die  Tastencodes  vollkommen  durch-
     einander,  so  da  nur  der LGS damit etwas  anfangen  kann  (na
     schn).  Warum benutzt der LGS nur im GEMDOS-Trap XBRA und  sonst
     nirgendswo?  Ich wei ja nicht was der freundliche  Atari-Hndler
     empfiehlt, ich empfehle Selectric als File-Selector.
   - Da  die  MagicDials von Peter Hellinger  die  benutzerdefinierten
     Objekte  und Buttons nicht `konventionell' behandeln,  wird  beim
     Anwenden  der  Tastenkombination [ALT]+[Tab] (und  auch  bei  der
     Umkehrung  mit [SHIFT]) der Button nicht korrekt  gezeichnet.  Zu
     Abstrzen kann es jedoch nicht fhren.
   - Bei  MiNT-Versionen  kleiner-gleich 0.91 kann  sich  Let 'em Fly!
     nicht   installieren.   Das  Problem  haben  aber   auch   andere
     Programme. Abhilfe: MiNT 0.94 benutzen.
   - Wird ein Dialog in NeoDesk mit [RETURN] beendet,  so verschwindet
     er nicht. Abhilfe: Desktop aus TOS 2.06 oder Gemini benutzen.


                           Trappelshouting
                           ===============

Let 'em Fly!  klinkt  sich in den TRAP #2 (AES/VDI) und den  TRAP  #13
(BIOS) ein und benutzt dazu die XBRA-Kennung `LTMF'.  Unter bestimmten
Umstnden  (s.o.) wird auch etv_critic verbogen.  Zudem wird ein  sog.
Cookie-Jar  installiert (benutzt auch die Kennung  `LTMF').  Eine  ge-
nauere  Beschreibung ist im Programmer's Guide `Three Flights  Up'  zu
finden.


                              Ausleitung
                              ==========

Wie  schon gesagt wollte ich nur sehen wie schnell das VDI  sein  kann
und irgendwie ist dann dieses Programm entstanden.
     Die  Flugroutinen waren eigentlich nur fr eigene  Programme  ge-
dacht,  aber in der ST-Computer 6/91 hat Robert Tolksdorf gezeigt, da
man  so  etwas prinzipiell auch  resident  installieren  kann,  jedoch
haben  beide Programme nichts gemeinsam,  auer da wir beide auf  die
form_do() Sourcen von D.R. zurckgegriffen haben.
     Der  Rest  ist eher aus der Not entstanden.  Dan  Wilga  hat  ein
Programm mit dem Namen `FormDoIt!' geschrieben,  welches es ermglicht
die  Dialoge  auch mit der Tastatur zu bedienen  und  zustzlich  noch
einige  Editierfunktionen bereitstellte.  Leider ist  seine  form_do()
Routine  nicht 100% kompatibel zum Original und es gab  besonders  bei
TOUCHEXIT Objekten Probleme.  Zudem benutzt er die Line-A Routinen zur
Grafikausgabe,  welche in der heutigen Zeit nicht mehr benutzt  werden
sollten.  Auch  `FormDoIt!' hat mit Let 'em Fly!  nur so viel zu  tun,
 da  ich  viele Funktionen und das Prinzip auch  in  Let 'em Fly!  im-
plementiert habe,  jedoch geht mein Programm wesentlich weiter,  da es
a)  nicht  nur  form_do()  ersetzt,  b) kein  Line-A  benutzt  und  c)
wesentlich `intelligenter' ist.
     Was noch zu sagen ist,  da sog.  `Schweineprogramme' nur bis  zu
einem  gewissen Grad untersttzt  werden.  Unter  `Schweineprogrammen'
verstehe  u.a.  ich Programme,  die sich nicht an die Regeln  des  AES
halten.  Beispielsweise kennt UnLZH kein appl_init/exit, OBWOHL es AES
Routinen benutzt.  Das Gleiche gilt auch fr PFX-PAK.  Weiterhin  gibt
es immer noch Programme,  welche kein XBRA verwenden.  Das betrifft in
erster Linie Programme aus den USA.  XBRA ist inzwischen von Atari zum
Standard  erhoben worden und sollte daher von JEDEM  Programm  benutzt
werden,  welches Vektoren verbiegt. In Let 'em Fly! sind zwar ziemlich
viele  Sicherheitsabfragen  enthalten,  aber alles kann man  nun  auch
nicht abfragen.


Credits
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An  dieser Stelle will ich mich trotzdem bei den  beiden  o.g.  Leuten
bedanken, da sie gezeigt haben, da solche Geschichten mglich sind.
     Fr das Design der Dialogboxen innerhalb und auerhalb (CPX)  von
Let 'em Fly! wurde Interface von Olaf Meisiek verwendet.
     Vergessen will ich hier mal nicht die Betatester  (Thanx).  Einen
davon,  dem  Martin  Khling,  mu  ich aber  jetzt  nochmal  getrennt
danken,  da  er auch schon im non-Betatester-Status viele  Fehler  und
Unschnheiten gefunden hat.



Meine Adresse ... oder Tomaten, Drohbriefe etc. bitte an:

Oliver Scheel
Rothehausstr. 28
W-5000 Kln 30 (ab 1.7. 50823 Kln)

Und  fr  die Leute,  die eine Piepmaschine (Modem) ihr  Eigen  nennen
knnen oder auf Kosten der Uni den ganzen Tag im InterNet hngen:

MausNet: Oliver Scheel @ K2
EMail:   Oliver_Scheel@k2.maus.de


WICHTIG:  Meine  Adresse  kann  sich zum  September  '93  hin  ndern!
Nheres ist dann der Zeitschrift ST-Magazin zu entnehmen.


Let 'em Fly!     Man fliegt nicht mehr ohne ...




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Rchzschreipfler (c) 1991-93 by Oliver Scheel
