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*    Wrap-Mouse, der ultimative Maustreiber fr Atari-Muse,   *
*    Serielle Muse und den Joystick!                          *
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*    (c) 1992 by Richard Kurz                                  *
*    Vogelherdbogen 62                                         *
*    7992 Tettnang                                             *
*    Fido 2:241/7232.5                                         *
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Leistungsumfang

Treiber fr serielle MS-DOS Muse sowohl Mousesystems- wie auch 
Microsoft-Varianten an einem beliebigen RS232 Port von ST, TT, 
Falcon und Mega STE, Treiber fr den Joystick als Mausemulation, 
Belegung der rechten bzw. mittleren Maustaste mit diversen 
Funktionen und Vertauschen der Maustasten (Linkshnder), 
natrlich fr jedes Programm eigens einstellbar. Garniert wird 
das Ganze durch einen frei programmierbaren Beschleuniger mit 
integriertem "Bildschirm-Durchlauf" fr alle Muse. Kommt der 
Mauszeiger an den Bildschirmrand, gengt ein leichter >>Druck<< 
und schon kommt die Maus auf der gegenberliegenden Seite des 
Screens wieder heraus! Vor allem Grobildschirm-Besitzer ersparen 
sich damit manche Schiebeorgie.


Installation

Wrap-Mouse besteht aus zwei Teilen, >>WM.PRG<< fr den Auto-
Ordner und >>WRAP_CPX.CPX<< fr XCONTROL.

Zuerst sollten Sie ALLE Mausbeschleuniger oder Maustreiber aus 
Ihrem System entfernen bzw. deaktivieren. ACHTUNG! Oft sind in 
diversen Tools wie z.B. NVDI auch noch welche versteckt. Erst 
jetzt darf >>WM.PRG<< in den Auto-Ordner. >>WRAP_CPX.CPX<< 
kopieren Sie zu Ihren anderen CPX-Modulen und starten den Rechner 
mit einem Kaltstart neu. WICHTIG! Ohne XCONTROL und 
>>WRAP_CPX.CPX<< geht gar nichts, also immer XCONTROL.ACC laden!

Versuchen Sie nun Ihren Mauszeiger aus dem Bildschirm herauszu-
schieben. Kommt er auf der anderen Seite wieder zum Vorschein, 
ist die Installation fr's erste geglckt!

Wer eine MS-DOS Maus anschlieen oder Wrap-Mouse mehr an seine 
persnlichen Bedrfnisse anpassen mchte, greift zu XCONTROL. Das 
Steuer-Modul findet sich unter >>WRAP Mouse<<.


Der Hautpdialog

>>Vertauschen [An/Aus]<<: Die Maustasten werden vertauscht, 
interessant fr Linkshnder.

>>Joystick [An/Aus]<<: Der Joystick als Mausersatz, gut fr 
gerade Linien in Zeichenprogrammen. Leider ist der Feuerknopf auf 
dem Atari gleich der rechten Maustaste, warum wissen nur die 
Gtter, aber dank >>Vertauschen<< sollte das kein Problem 
darstellen.
 
>>Serielle Maus [An/Aus]<<: Wer eine serielle Maus anschlieen 
will, sollte diesen Punkt auf >>An<< stellen. ACHTUNG! nderungen 
von >>Aus<< nach >>An<< werden erst nach einem erneuten Booten 
von Wrap-Mouse erkannt. Aufgrund seiner Beharrlichkeit kann das 
RS232-Modul (Seriell) von XCONTROL u.U. Probleme verursachen, 
wird es benutzt, sollte man sich vergewissern, da der Port, an 
dem die serielle Maus eingesteckt ist auf 1200 Baud, keine 
Paritt, 8 Bits, ein Stop-Bit und keine Kom. Parameter 
eingestellt ist, ferner sollte er auf dem TT/Falcon/MSTE nicht 
der aktive Port sein, da sonst andere Programme die Baud-Rate 
wieder verstellen knnten. Wer keine Df betreibt, kann das 
>>Seriell<<-Modul auch komplett entfernen.

>>Rechte Maustaste<<: Wen hat es nicht schon gergert, da die 
rechte Maus praktisch nutzlos ist? Hier knnen Sie Abhilfe 
schaffen, ab sofort kann sie als Shift-, Alternate- oder Control-
Taste fungieren. Um mehrere Dateien auf dem Desktop zu 
selektieren mssen die Finger nicht mehr zur Tastatur, es gengen 
die Maustasten. Als extra Bonbon kann auch ein Doppelklick der 
linken Maustaste simuliert werden. Da ein Doppelklick erst beim 
Loslassen der Taste ausgelst wird, kann Tasten- und Doppelklick-
Emulation (z.B. Shift+Doppelklick) zur gleichen Zeit aktiv sein.

>>Programm<<: Einige Programme verwenden die rechte Maustaste fr 
eigene Zwecke. Damit die Emulationen bei Strungen nicht 
jedesmal von Hand abgeschaltet werden mu, gibt es hier Platz fr 
20 individuelle Konfigurationen von >>Rechte Maustaste<< und 
>>Vertauschen<<. Ein Klick auf den Button ffnet ein PopUp-Men 
in das mit >>Neu<< Programme aufgenommen werden knnen. Die 
Einstellungen von >>Allgemein<< gelten immer dann, wenn ein 
Programm aktiv ist, das nicht in der Liste steht. Um ein Programm 
wieder zu entfernen, wird es mit gedrckter Shift-Taste angewhlt.

>>Sichern<<, >>OK<< und >>Abbruch<< folgen den blichen CPX-
Regeln.


Der RS232-Dialog

Je nach verwendetem Rechner steht unter >>Port<< die gewnschte 
Schnittstelle fr den Mausanschlu zur Wahl. Via >>Mouse<< whlt 
der frischgebackene Musedompteur die Art seines Raubtiers, es 
drfen Microsoft oder Mousesystems kompatible Tierchen sein. Als 
kleine Faustregel kann gelten: Zwei Tasten = Microsoft, drei 
Tasten = Mousesystems. Stolze Besitzer einer Drei-Tasten-Maus 
drfen sich freuen, die Einstellungen unter >>Rechte Maustaste<< 
gelten dann fr die mittlere Taste, die ganz Rechte funktioniert 
wie gewohnt. ACHTUNG! Einstellungen von >>Port<< und >>Mouse<< 
werden erst nach einem erneuten Booten von Wrap-Mouse erkannt.

Systembedingt neigen manche MS-DOS Muse ein wenig zum holpern, 
der Mauszeiger bewegt sich nicht schn flssig ber den 
Bildschirm, sondern hpft so vor sich hin. Um das atari-verwhnte 
Auge zu befriedigen sollte >>Gltten<< bei einem solchen 
Stolperer auf >>An<< gestellt sein. Das Ruckeln vermindert sich 
circa um die Hlfte.


Die Speeder-Dialoge

Wie schon erwhnt, ist in Wrap-Mouse auch ein Beschleuniger fr 
unser Lieblingstier enthalten. Aufgrund der unterschiedlichen 
Charakteristiken kann die Art und Weise der dynamischen 
Beschleunigung separat fr Atari-, Serielle- und Joystick-Maus 
eingestellt werden. Sie finden die jeweiligen Dialoge im 
Hauptteil unter >>Speeder<<. 

Im rechten Teil des Dialogs sind zwei Reihen von Slidern zu 
sehen, ber die Mann/Frau die Beschleunigung individuell 
programmieren kann. In der oberen Reihe stehen die 
Schwellenwerte, ab denen die in der unteren Reihe eingestellten 
Verstrkungsfaktoren (20 entspricht einer Verdoppelung) zum Zuge 
kommen, damit lt sich praktisch jede gewnschte Dynamik 
erzeugen. Bei der Joystick-Maus hat der erste, obere Slider eine 
besondere Bedeutung, er gibt an, nach welcher Zeit sich der Maus-
Zeiger um mehrere Pixel bewegen darf. Bei einem Wert von 0 ist 
die Bewegung um nur ein Pixel nur noch fr Joystickakrobaten 
mglich.

Der linke Teil ist dem namensgebenden Feature, dem >>Wrapen<<, 
vorbehalten. Um die Maus nicht dauernd auf ungewollte Bildschirm-
Rundreisen zu schicken, wird mit den vier Slidern fr jeden 
Bildschirmrand die Strke des ntigen >>Drucks<< zum 
durchtunneln (Quantenphysiker mgen mir die Verwendung dieses 
Wortes verzeihen) eingestellt. Wer das Wrapen oder den 
Beschleuniger nicht braucht (was mir vllig unverstndlich wre) 
kann diese Funktionen mit >>Wrap [An/Aus]<< bzw. >>Speeder 
[An/Aus]<< deaktivieren.
