Der VGA-Simulator, Version 1.08 vom 30.1.1994
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Neu in V1.08
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Das Umsortieren der XBIOS-Trap-Handler funktioniert nun auch bei
residenten Programmen, die sich nicht mittels Setexc() in den Trap
einhngen (z.B. wieder NVDI-Versionen vor 2.12).

Einige Kleinigkeiten bei der Initialisierung der VGA-Simulation
wurden verndert und verbessert.

Neu hinzugefgt wurde das Programm CHGREZ, mit dem unter Multi-TOS
zwischen allen sechs Standardauflsungen des Atari TT umgeschaltet
werden kann. Abschnitt der Anleitung zum Thema "Auflsungswechsel"
berarbeitet.


Neu in V1.07
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In die letzte Version wurde bei der Setexc()-berwachung eine
"Verschlimmbesserung" eingebaut, die verhinderte, da sich einige
residente Programme (z.B. NVDI-Versionen vor 2.12) ordnungsgem
installieren knnen. Dieses Problem wurde behoben.


Neu in V1.06
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Das berwachen der Systemvariablen funktionierte bisher nicht
(wegen eines winzigen Tippfehlers im Source-Text).

Die VDI-Aufrufe vs_color() und vq_color() werden nun abgefangen
und ignoriert, da sie beim VGA-Simulator unntig sind und sogar
Abstrze verursachen konnten (z.B. in der Kombination von
Atari-VDI, VGA_SIMU.PRG und COLORVDI.CPX bei Wechsel in die
niedrige TT-Auflsung).

Unter den Systemereignissen werden jetzt auch AES-Library-Aufrufe
berwacht. Beim Erscheinen einer Alertbox kann so z.B. automatisch
der Bildschirmschoner deaktiviert werden.


Neu in V1.05
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Das berwachen der Systemglocke und des Tastaturklicks fhrte
bisher zu einem Absturz.


Neu in V1.04
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Nur einige kleinere Verbesserungen am Konfigurierungsprogramm.


Neu in V1.03
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Bisher wurde beim Booten die in der Systemvariablen "defshiftmd"
(die den "Default-Shifter-Modus" angibt, der z.B. bei fehlendem
Monochrom-Monitor-Signal im VBl gesetzt wird, damit ein Farbmoni-
tor nicht zerstrt wird) gesetzte Farbauflsung benutzt, falls der
Simulator im VGA-Modus gestartet wurde. defshiftmd steht aller-
dings seltsamerweise immer auf 0 (ST-Low), obwohl der TT ohne
Monochrom-Monitor immer in Modus 4 (TT-Med) bootet. Scheinbar wur-
de vergessen, defshiftmd beim Umstieg vom ST zum TT entsprechend
anzupassen. Man kann daher nun genau einstellen, mit welcher Auf-
lsung man booten mchte, und dabei ist nun auch Modus 4 (TT-Med)
als Standard voreingestellt.

Ansonsten wurden nur einige kleinere Tippfehler korrigiert und
bereits die neue Postleitzahl angegeben.


Neu in V1.02
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Der virtuelle Bildschirm kann jetzt optional bei Programmstart ins
schnellere TT-RAM verlagert werden.

Nach einer einstellbaren Zahl von Aufrufen der Kopierroutine kann
nun ein "unbedingter" Aufruf erzwungen werden, d.h. ein Aufruf
ohne MMU-Test und ohne Prfsummen-Test. Dadurch erhlt man einen
"Auto-Cleaner" fr Pixelmll auf dem Bildschirm.

Das Konfigurierungsprogramm wurde nochmal verbessert.


Neu in V1.01
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War der Bildschirmschoner im VGA-Modus eingeschaltet und wurde die
MMU benutzt, konnte es passieren, da der Bildschirm nicht wieder
neu aufgebaut wurde, wenn er sich nicht verndert hatte.

Ansonsten nur ein paar kleine Verbesserungen in der Anleitung und
im Konfigurierungsprogramm.


Neu in V1.0
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Erste Shareware-Version des VGA-Simulators. Falls das Programm
nicht registriert ist, fliegt jetzt ein uerst nerviges Icon mit
einem Shareware-Hinweis ber den Bildschirm. Die Kontroll-Struktur
(gleichzeitig Patch-Area) wurde nun offiziell festgelegt und mit
einer eigenen Versionsnummer versehen. Die Anordnung der Variablen
darin ist nun bersichtlicher und nach Funktionsgruppen sortiert
und es wurde auch Platz fr kleinere Ergnzungen gelassen. Sie
kann ber das Cookie-Interface auch von anderen Programmen benutzt
werden. Bei Interesse stelle ich gerne das zugehrige C-Headerfile
mit einer genauen Beschreibung zur Verfgung.

Weitere nderungen gegenber den bisherigen PD-Versionen:

Untersttzung der im 68030-Prozessor integrierten MMU. Nur wenn in
einem der Seiten-Deskriptoren des Bildschirms das "Modified-Bit"
gesetzt ist, wird jetzt die Bildschirm-Kopierroutine aufgerufen.

Der Bildschirmschoner kann nun neben der Wurm-Animation auch eine
Animation eines Feuerwerks anzeigen.

Die Benutzerschnittstelle beim Start im AUTO-Ordner wurde stark
verbessert. Beim Start unter GEM wird nun eine Dialogbox benutzt.

Optional kann nun der Rckgabewert von Getrez() auf die untersten
zwei Bits reduziert werden; dadurch wird statt den TT-Auflsungen
eine hnliche ST-Auflsung zurckgeliefert. Einige Programme
weigern sich nmlich zu laufen, wenn sie keine ST-Auflsung
finden, obwohl es mit den TT-Auflsungen keine Probleme gibt
(Programme, bei denen es eigentlich auf die Anzahl der Bitplanes
und nicht auf die Bildschirmauflsung ankommt).

Beim Anlegen eines neuen Cookie-Jars wurde bisher vergessen, die
neue Adresse auch zu setzen.

Die Mauskoordinaten knnen nun auch (optional) aus den "negativen
Line-A-Variablen" ausgelesen werden. Falls die Maus versetzt wird
oder noch eine weitere Routine an den relativen Mauskoordinaten
manipuliert, stimmt die bisher nur aus den relativen Koordinaten
berechnete Mausposition nmlich nicht.

Der Bildschirmschoner bercksichtigt nun den Fall, da ein Pro-
gramm die Bildschirmadresse direkt ber die Hardwareregister mani-
puliert (interessant etwa fr MonTT). Den Einfrierungsmodus des
Bildschirmschoners gibt es nicht mehr.

Wesentlich mehr Ereignisse knnen jetzt berwacht werden und den
Bildschirmschoner aktivieren oder deaktivieren. Bei den Vektoren
ikbdsys und midisys wird nun zustzlich abgefragt, ob wirklich der
zum Vektor gehrige ACIA den Interrupt ausgelst hat.

Der VGA-Simulator ist jetzt weitgehend unabhngig von der Start-
reihenfolge der Programme im AUTO-Ordner, insbesondere luft er
nun sowohl vor als auch nach NVDI.

Bestimmte Eingaben (zum Beispiel ber die Tastatur) knnen nun
unterdrckt werden, solange der Bildschirmschoner luft.

Das gesamte Konzept des VGA-Simulators, die Struktur der Source-
Files und viele weitere Kleinigkeiten im VGA-Simulator wurden noch
gendert und verbessert und einige kleinere Fehler eliminiert.

Das Patch-Programm wurde nun in ein sehr benutzerfreundliches
Konfigurierungs- und Installationsprogramm verwandelt. Damit
lassen sich nun wirklich fast alle Parameter des VGA-Simulators
einstellen und der VGA-Simulator kann automatisch im AUTO-Ordner
installiert werden. Auerdem wurde natrlich noch ein Dialog fr
die Registrierung hinzugefgt.

Das CPX-Modul wurde vllig umgeschrieben. Indem auf die nderung
der System-Ereignisse im CPX verzichtet wurde, konnte es sehr
bersichtlich gehalten werden. Es werden nun auch nicht mehr alle
mglichen Optionen im Hauptdialog angezeigt und per Slider ausge-
whlt, sondern die zu den einzelnen Funktionsgruppen des VGA-Simu-
lators gehrenden Optionen getrennt in Unterdialogen, die erst vom
Hauptdialog aus aufgerufen werden mssen. Auerdem lassen sich nun
die im CPX gesetzten Parameter auch wieder zurcksetzen, und zwar
entweder auf die Parameter beim CPX-Start oder auf Standardwerte.

