Wichtiges in letzter Minute:

- Wenn man Tempus 2.0 verwendet, und dort die Parameter abspeichern will,
  so sollte man das Programm dazu unbedingt vom Desktop aus starten. Wenn
  man Tempus aus der TeX-Shell (oder einer anderen Shell) startet und dann
  "Param. & sichern..." aufruft, werden die Parameter *nicht* in Tempus,
  sondern in der *Shell* abgespeichert! Die Shell kann man nach so einer
  Aktion unbesorgt in den Desktop-Papierkorb schmeien. Ab Tempus Version
  2.05 ist dieser Fehler beseitigt worden (falls jemand eine Ahnung hat,
  wie der neue Tempus seine eigene Position auf Festplatte bzw. Diskette
  rausfindet, bitte bitte bei uns melden, damit wir die TeX-Shell auch
  etwas robuster machen knnen!).

- Wer mit der mitgelieferten TeX-Shell auch TeX bedienen will, sollte nur
  das TeX von Stefan Lindner ab Version 1.40 benutzen, da die bergebenen
  Optionen in der Kommandozeile speziell auf diese Version abgestimmt sind.
  Das gleiche gilt auch fr die Drucker- und Bildschirmtreiber (Version 2.0)
  sowie natrlich fr METAFONT (Version 1.2).

- Wer zur TeX-Shell Verbesserungsvorschlge o.. hat, wendet sich am besten
  direkt an die Autoren, die kennen sich im Sourcecode besser aus als ich.
  Ihre Adressen:

     Reinhard Maluschka        Klaus Heidrich         Robert Kieling
     3400 Gttingen            3400 Gttingen         8523 Baiersdorf
     Rosenbachweg 12 / 108     Weender Str. 63        Rosenstrae 18
     Tel.: 0551 / 300565       Tel.: 0551 / 59839     Tel.: 09133 / 5110

  Nach meinen (unverbindlichen) Informationen kann man sich den Sourcecode
  der TeX-Shell fr ca. 30,- DM von den Autoren schicken lassen.
  Wenn man Verbesserungen vorgenommen hat, und diese als Source wieder an
  Reinhard oder Klaus zurckschickt, erhlt man als Dank dafr die neueste
  Version der Shell. Bevor man den Sourcecode bestellt, aber besser nochmal
  bei einem der Autoren nachfragen, wie die genauen Konditionen sind.

- Benutzer, die schon ltere Versionen von METAFONT verwendet haben, sollten
  trotzdem die CMR-Zeichensatz-Sourcecodes neu kopieren, da einige Dateien
  aufgrund offizieller Berichtigungen aus TUGboat Vol.9 (1988), No. 1 sowie
  Vol.10 (1989), No. 1 gendert wurden. Die Zeichenstze, die bei den Druk-
  kertreibern von Stefan Lindner mitgeliefert werden, sind bereits mit die-
  sen neuen Dateien bersetzt worden.

- Mit einigen `mode'-Definitionen (z.B. stlaser fr den Laserdrucker SLM804)
  in der Datei ATARI.MF gibt es manchmal Probleme mit CMR-Zeichenstzen:
  METAFONT meldet den Fehler "! Bad pos..." oder "! Strange path...". Dieser
  Fehler liegt nicht an der METAFONT-Implementation, und auch die CMR-Source-
  codes sind korrekt. Eine genauere Untersuchung ergab, da die negativen
  `blacker'-Werte in ATARI.MF schuld sind. Knuth warnt in seinem Buch
  "Computer Modern Typefaces" (Computers & Typesetting, Volume E) auf
  Seite 7 ausdrcklich vor einem `blacker' < 0 :

     "Trouble might also arise if the device-specific parameter called
     {\it blacker\/} is made negative."

  Leider sehen auf manchen Gerten die Zeichenstze nun mal am besten aus,
  wenn `blacker' negativ ist. Teilweise wurden in ATARI.MF deshalb schon
  alternative `mode_defs' fr solche Problem-Zeichenstze gespeichert
  (z.B. stlaseralter). Generell kann man das Problem meistens beheben,
  indem man fr `blacker' einen Wert von 0 verwendet.

- Auf allgemeinen Wunsch ist nun auf der zweiten Diskette auch der Source-
  code zum PUNK-Font von Donald E. Knuth sowie die MF-Dateien fr ein paar
  "Hinweis-Hnde" von Georgia K. M. Tobin. Nheres dazu in der jeweiligen
  DOC-Datei.

- Das Programm GFtoPK (wandelt die GF-Dateien, die METAFONT erzeugt hat,
  in das komprimierte PK-Format um, das die meisten DVI-Treiber verwenden)
  hat jetzt viermal soviel Speicher wie das Originalprogramm. Damit knnen
  auch sehr groe "Zeichen" umgewandelt werden, es wird also keiner mehr
  daran gehindert, grere Illustrationen, Grafiken oder sehr detailreiche
  Zeichen mit METAFONT zu erstellen und auch auf Gerten mit 300 dpi oder
  mehr ausgeben zu lassen.
  Insgesamt knnen mit diesem neuen GFtoPK pro Zeichen 64000 Schwarz-Wei-
  bergnge verarbeitet werden. GFtoPK speichert ein Zeichen intern nmlich
  nicht als Bitmap, sondern in sogenannten "run counts" ab, es wird also
  jeweils die Anzahl der aufeinanderfolgenden schwarzen bzw. weien Pixel
  gespeichert.

